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Politik bejammert Fachkräftemangel
Endlich hat die Politik es bemerkt: Es fehlen Fachkräfte – in der Politik!
Dieser Gurkenhaufen kann doch augenscheinlich nur aus Quereinsteigern und Wirtschaftsflüchtlingen – also Leuten, die in der freien Wirtschaft nicht gebraucht wurden – bestehen.
Bei so viel Durcheinander kann man also nur zu einem Schluß kommen: Selbst machen! Das kann auch nicht viel unprofessioneller werden und dann war man es wenigstens selbst.
Also: Aufstellung zur Liste in der Kommunalwahl 2011 und dann sehen wir mal weiter.
Dramatischer Fachkräftemangel in Software-Industrie
Bitkom: Fachkräftemangel in Software-Industrie dramatisch – Golem.de
Kein Problem, da kann ich helfen. Ist das nicht genau die Menge an Altlasten, die das große rosa T gerade loswerden will? Oder werden da die IT-Zeitarbeiter gemeint, die möglichst ohne jede Kündigungsfrist nur pro Projekt gebucht werden, wenig kosten, nicht aufmucken und schon alles perfekt können?
IT-Branche fordert (wieder mal) mehr ausländische Fachkräfte
heise online – IT-Branche fordert mehr ausländische Fachkräfte
Das Software-Unternehmen SAP warf Bund und Ländern eine verfehlte Bildungspolitik vor
Na die haben es nötig. Gerade die Großen der Branche entwickeln doch sowieso immer mehr im Ausland. Asien, Osteuropa, Südafrika und auch mal Südamerika werden da gerne als billige Sourcecodequellen genutzt oder gar als Hotline. Wozu braucht man da noch Fachkräfte in Deutschland? Ach ja, fast vergessen, die sollen die zukünftigen Kollegen in Osteuropa ausbilden, um danach selber ihren Job abgeben zu dürfen. Nein, das ist keine Phantasie, sondern erlebte Realität bei manchen Firmen.
Ich sehe da eher mehr Probleme als Nutzen, so eine zugekaufte Fachkraft wird ein sprachliches Wirrwarr anrichten, da sicher englisch nicht die Muttersprache ist. Und gerade bei IT-Konzepten muß man verdammt viel zwischen den Zeilen lesen können, da kein Projekt im Vorfeld wirklich ausgereift dokumentiert ist. Das IT-englisch was manche in Deutschland dann sprechen wird so einen Fremdsprachler auch nicht wirklich glücklich machen.
Letztendlich geht es doch nur darum, den Markt im Preis zu drücken. Ich habe hier keinen Mangel an Fachkräften, aber die mit Wissen im Kopf wollen auch davon leben können und die ewig lange Ausbildung – auch während des Jobs in der Freizeit – muß honoriert werden. Da kommen dann ein paar Euro mehr zusammen. Das wollen die Verbände aber auch nicht hören.




