Schweiz hat Angst vor dem eigenen Volk
Früher war das alles so schön einfach für den Staat. In der Theorie gab es Unterschriftensammlungen für Referenden und Volksinitiativen, aber mit so vielen Stimmen als Mindestmaß, dass es doch kaum jemand dazu gebracht hätte. Und die paar mal hatte der Staat schon verschmerzen können.
Doch in Zeiten des Internet erdreisten sich doch die eigenen Bürger mal eben die geforderten 50.000 oder 100.000 Stimmen in kurzer Zeit via Internet zu sammeln. Andauernd mischt sich nun Volk in Politik ein und erzwingt Abstimmungen zu Themen, die doch nur Politiker vertrauensvoll handhaben können.
Was macht also der kluge Staat? Die Hürden werden erneut höher gelegt und die Möhre der demokratischen Mitbestimmung wackelt wieder einen Meter höher vor der Nase der Bürger. Eine echt traurige Reaktion.




