Verstaatlichung der Telkos
Linke will Breitband-Internetanschluss als Grundversorgung – Golem.de
Deklaration als Universaldienst gefordert
Das geht wohl nur, wenn es einen staatlichen Betreiber gäbe. Oder hatten wir das nicht schon mal? Damals hatte es dieser dann schlußendlich auch Monopolist werdende Betrieb immerhin bis zum BTX geschafft, technisch wäre ja nicht mehr möglich, so die feste Überzeugung damals. Will den Zustand wirklich jemand? Niedrigster gemeinsamer Standard und keinerlei Investitionen in dem Bereich?
Da hat wohl jemand zu populär gedacht, ach ja, es sind ja Wahlen am Sonntag. Gut gebrüllt, zahnloser Löwe!





Das hat weniger mit den Wahlen am Sonntag zu tun. Die sind in Hamburg, dort ist das Versorgungsproblem mit Breitband kaum gemeint, da nicht existent. Es hat vielmehr damit zu tun, das man mit dieser populistischen Forderung die Medienaufmerksamkeit für eine Weile generell auf sich lenken kann. Denn durchbekommen wird man den Antrag im Bundestag nicht. Und der beschäftigt sich am 7. März mit dem Thema Breitbandversorgung auf dem Land. Die Anträge der anderen Fraktionen kommen erst in der Plenarwoche (außer FDP, der ist ohne Mediengeräusche schon im Januar gekommen). Bis dahin besetzt die Linke das Thema, denn alle schreiben artig über den Quark.